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FH FFM - Fachgruppe Verkehrsplanung und Öffentlicher Verkehr:
Forschung zur Elektromobilität in Frankfurt, Hessen und darüber hinaus

Die Fachgruppe Verkehrsplanung und Öffentlicher Verkehr ist Teil des Fachbereichs 1: Architektur • Bauingenieurwesen • Geomatik der Fachhochschule Frankfurt am Main. Die Leiterin Prof. Dr.-Ing. Petra K. Schäfer forscht mit ihren drei wissenschaftlichen Mitarbeitern zu den Themen Elektromobilität, Innovationen im Verkehr und Eventverkehr und lehrt zu verschiedenen Aspekten der Verkehrsplanung.

Ein Forschungsschwerpunkt im Bereich Elektromobilität liegt auf der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung in der vom Bund geförderten Modellregion Elektromobilität Rhein-Main. Die Fachhochschule Frankfurt (Konsortialführerin), die Johann Wolfgang Goethe Universität Frankfurt am Main und das Nachhaltigkeits-Beratungsunternehmen e-hoch-3 Darmstadt haben über die gesamte Projektlaufzeit von Januar 2010 bis August 2011 alle in der Modellregion verankerten Demonstrationsvorhaben sozialwissenschaftlich begleitet. Während die FH FFM die Akzeptanz von Elektromobilität anhand quantitativer Befragungen und der Auswertung des Mobilitätsverhaltens ermittelte, führte die Goethe-Universität eine qualitative Abschätzung der Akzeptanz einer neuen Mobilitätsstruktur durch (Team Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink). Ein Teilaspekt der qualitativen Akzeptanzermittlung wurde den wenig motorisierten Elektrofahrzeugen gewidmet (Team Prof. Dr. Martin Lanzendorf), welche in der Modellregion den größten Teil der vorhandenen Elektrofahrzeuge ausmachen. Das Unternehmen e-hoch-3 ergänzte die sozialwissenschaftliche Begleitforschung durch die Identifikation der Umweltpotentiale von Elektromobilität.

Neben der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung ist die Fachgruppe noch in weiteren Projekten zur Elektromobilität engagiert. Beim Projekt Elektrolöwe 2010 – Der hessische Elektroautofahrer (Nachhaltigkeitsstrategie Hessen) wurde eine Analyse des Mobilitätsverhaltens der hessischen Bürger auf Basis bestehender Mobilitätsbefragungen durchgeführt, um die Einsatzmöglichkeiten von Elektrofahrzeugen in Hessen bestimmen zu können. Die in den Projekten gesammelten Erkenntnisse über die Nutzerinnen und Nutzer und deren Mobilitätsverhalten wurden zudem in eine von PricewaterhouseCoopers (PwC) erstellte Studie zum Normungsbedarf in der Elektromobilität bis 2025 eingebracht, die im Auftrag des Deutschen Instituts für Normung (DIN) angefertigt wurde.

Die Lehrtätigkeiten erstrecken sich auf die Felder Grundlagen der Verkehrsplanung, Verkehr im Ballungsraum, Qualität des Verkehrsablaufs und diverse verkehrliche Projekte in den Bachelor- und Masterstudiengängen an der Fachhochschule Frankfurt und der Hochschule RheinMain.

Goethe-Universität Frankfurt am Main, Institut für Humangeographie, Fachbereich Geowissenschaften/Geographie: Sozialwissenschaftliches Forschungskonzept zur Elektromobilität in der Modellregion Rhein-Main – Teilprojekt: Wenig-motorisierte Elektrofahrzeuge

Da Pedelecs den größten Teil der in der Modellregion vorhandenen Elektrofahrzeuge ausmachen und als Elemente eines neuen Mobilitätssystems ein hohes Potential für Nachhaltigkeit bieten, wurde der Akzeptanz, Nutzung und Wirkung dieser wenig-motorisierten Elektrofahrzeuge besondere Aufmerksamkeit durch das Team Prof. Dr. Martin Lanzendorf mit Unterstützung der urbane konzepte GmbH gewidmet. Hierfür wurden am Institut für Humangeographie qualitativ Daten sowohl von Nutzenden in Einzelinterviews und Fokusgruppen als auch aus der Unternehmensperspektive mittels Experteninterviews erhoben.

 

Links:

fh-frankfurt.de

humangeographie.de

gesellschaftswissenschaften.uni-frankfurt.de

e-3.co

urbane-konzepte.de

Downloads:

Resümee der sozialwissenschaftlichen Begleitforschung (*.pdf, 3,67MB)  

 

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